Staubsauger Roboter Kaufberatung und Test 2016

Staubsauger-Roboter-Dirt-Devil

Vieles wird in der heutigen Zeit vereinfacht und automatisiert, warum also nicht auch die Hausarbeit?
Als eines der neueren Produkte auf dem Markt finden sich aktuell die Staubsauger Roboter. Kleine Geräte, die durch die Wohnung wuseln und dabei den Dreck ganz von allein aufsaugen. Wobei auch hier von den günstigen Geräten nicht soviel erwartet werden kann wie von den Spitzenmodellen.
Doch, sind diese Roboter wirklich so toll, wie sie angeben?

So funktioniert ein Staubsauger Roboter

Staubsauger-Roboter-Dirt-DevilWas auffällig ist, sobald man sich einen Staubsauger Roboter gekauft hat ist, dass dieser wirklich Dreck einsaugt. Bei jeder Leerung stellt man fest, dass doch eine Menge Krümmel, Haare und Staub sich in dem Behälter befinden. Einmal gestartet fährt der etwa 30 cm große und 10 cm hohe Roboter kreuz und quer durch die Wohnung und macht dass, was er tun soll: er saugt. Auch Tischbeine werden akkurat erkannt und ihnen wird ausgewichen, der Übergang zum Teppich wird genauso erkannt wie Treppenabsätze, so dass unser kleiner Helfer nicht nach unter stürzt. Was den meisten Robotern aber Probleme macht sind Schränke und niedrige Möbel. Unter diesen kann es dazu kommen, dass sich der Roboter festfährt. Es ist auch eine Erleichterung, nach Hause zu kommen und nicht erst einmal putzen zu müssen.

Wenn der Akku mal leer gefahren ist

Stattdessen muss man aber seine neue Putzfee erst einmal suchen. Denn leider fährt das Gerät nicht an eine definierte Ausgangsposition zurück, sondern endet irgendwo in der Wohnung. Oder aber der Akku hat aufgegeben und es wurde mitten im Programm abgebrochen.
Sicherlich gibt es auch Geräte in der Premium-Klasse die selbstständig zur Ladestation zurück fahren und dann Ihr Programm mit vollem Akku wieder aufnehmen.
Gemütlich Fern zu sehen oder gar ein Buch zu lesen während der Roboter für mich sauber macht ist leider nicht möglich. Denn auch ein Staubsauger Roboter ist ein Staubsauger mit dem typischen Staubsauger Geräusch.
Weitere Probleme kann es auch geben, wenn außer dem Roboter sich Tiere in der Wohnung befinden. Bestenfalls nehmen diese Reißaus und beachten ihn gar nicht. Wenn die vierbeinigen oder gefiederten Mitbewohner aber Angst vor dem kleinen Sauger haben, kann man schnell an Tierquälerei denken, schließlich verfolgt er die Tiere teilweise und mach dabei auch noch laute Geräusche. Wenn die Katzen und Hunde sogar zum Gegenangriff über gehen, kann es sogar gefährlich werden, sobald der technische Helfer auf dem Rücken liegt und die Bürsten die Schnurrhaare, Zunge oder Ohren des Angreifers einwickeln.

Fazit:

Für einen Haushalt mit überwiegendem harten Boden (Parkett, Laminat, Fliesen) und ohne freilaufende Haustiere kann ein Staubsauger Roboter eine gute Hilfe bei der täglichen Reinigung sein.